Suunto Ambit3 Run

Suunto Ambit3 Run

Suunto Ambit3 Run

Die Suunto Ambit3 Run hat mich allein dieses Jahr schon über 1500 km zuverlässig begleitet, kein Absturz, kein Aufhänger oder ähnliches in über 1,5 Jahren. In der Regel synchronisiere ich immer problemlos über die App, nur für Firmware Updates schließe ich sie via USB am Rechner an.

Im Vergleich zu Polar fällt der kleine Sensor am Brustgurt sofort auf, der nur halb so groß ist und dabei noch angenehm geformt ist. Ebenso kann der Sensor am Brustgurt bleiben, ohne dass sich die Batterie entlädt.

Die monochrome Ansicht lässt auch bei starker Sonneneinstrahlung immer gut ablesen. Wie üblich bei modernen Uhren lassen sich Sportprofile zuweisen und individuell konfigurieren.

Suunto Ambit3 Run - Sportprofil

Sportprofil

Zur Auswahl stehen nicht nur die üblichen Anzeigewerte, sondern man kann auch eigene Apps für die Anzeige kreieren oder welche aus dem Portfolio zuweisen.

Das Erstellen eigener Apps ist aber nicht ganz so trival; Vorlagen aus anderen Apps helfen einem aber dabei.

Was bei anderen Herstellern schon eingebaut ist, z. B. vernünftig konfigurierbares Intervall Training, Ghost-Runner, Zielzeit beim Wettkampf usw., muss man hier über Apps selber programmieren und über fertige Apps zuweisen.

Insgesamt gefällt mir die Webseite von Polar besser, alles ein bisschen aufgeräumter und informativer. So umständlich die Webseite ist, so umständlich ist auch die Uhr zu bedienen, wenn man auch die tieferen Funktionen wie Navigation verwenden möchte. Nutzt man die Uhr quasi nur um den Lauf aufzuzeichnen, ist natürlich die Bedienung so simpel wie bei den meisten Uhren.

Suunto - Kalender

Ein großer Vorteil von Suunto ist aber, dass man sich auf der Seite Tracks zusammenstellen kann, um diese auf die Uhr zu übertragen.

Suunto Karte
Suunto Ambit3 Run

Track 100 m Ansicht

Suunto Uhr

komplette Strecke

Auf der Uhr sieht man zum einen die Strecke als Ganzes und zum anderen die nächsten 100 oder 500 m.

Insgesamt lässt sich mit der “Wurm” Ansicht sehr gut navigieren, der Wurm ist dabei immer in Laufrichtung ausgerichtet und auch nach dem Abbiegen richtet er sich schnell wieder aus.

Ein Problem gibt es allerdings, wenn man ganz langsam im Gelände unterwegs ist (< 4 km/h laut Suunto; gefühlt würde ich eher 2-3 km/h sagen) oder wenn man steht, dann dreht sich der Wurm nach Kompasspeilung; damit kann man nichts anfangen. Kann man wieder ein paar Schritte gehen, wird sofort wieder die Richtung korrekt angezeigt. Von diesem Handicap sind aber nur Läufer in sehr steilen Gelände betroffen. Eine Anmerkung zum oberen Bild, da ich das Foto rund 50 m entfernt vom Track aufgenommen habe, sieht man den Track leider nur teilweise; die eigene Position wird durch den Pfeil gekennzeichnet.

Fazit 

Stärken

  • Zuverlässig
  • Auch nach 1,5 J. dürfte der Akku für 9-10 h reichen. Eine Stunde Aufzeichnung entspricht dabei rund 10%.
  • Wurm-Navigation
  • Genaue Pace Anzeige

Schwächen

  • Möchte man mehr als nur die Standard Feature nutzen, dann muss man sich intensiv mit der Uhr und dem Portal beschäftigen.

Updates

Da die Uhr nach 1,5 Jahren öfters nicht sofort geladen hat, sondern erst wenn man den Stecker noch einmal neu angebracht oder die Uhr etwas bewegt hat, habe ich sie nach Suunto eingeschickt.

Die Uhr wurde innerhalb von 12 Tagen repariert und das inkl. den langen Transportweg nach Finnland. Über die erfolgte Reparatur und die Rücksendung wurde man via Mail automatisch benachrichtigt.

In meinen Augen ist alles vorbildlich abgewickelt worden.

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